Die Leselust empfiehlt:
„Der Tag, an dem ich cool wurde“
von Juma Kliebenstein
Ein wunderbares Kinderbuch, nicht nur, aber besonders für Jungen. Der elfjährige pummelige Martin und sein spindeldürrer Freund Karli mit der Kieks stimme gehören eindeutig nicht zu den coolen Jungs in der Klasse. Aber sie wehren sich gemeinsam gegen die Gemeinheiten von Lucas und seinen „FabFive“. Wie schön wäre es, zu den „FabFive“ zu gehören. Davon träumen Martin und Matti. Doch wie wird man eigentlich „cool“? Vor allem wenn man Murphys Gesetz „Alles geht schief, was schiefgehen kann“ gepachtet hat. Und wer hätte gedacht, dass ausgerechnet der Vater und der Opa von Martin den beiden zum „cool sein“ verhelfen?
Verdonnert zu einem Straf-Urlaub mit den beiden lernen sie, dass man sich manchmal gar nicht so verbiegen muss, um gemocht zu werden und Freunde zu finden. Eine Geschichte voller Spaß und Spannung, die nach Urlaub und Sonne riecht, eine Ge - schichte von Freundschaft, Familie und „Dazu gehören“.
Ein Buch, das nicht nur Kinder lesen sollten und das den Eltern die Möglichkeit bietet ihre alten ACDC-CDs wieder auszupacken. Auch für Lesemuffel und Greg-Fans geeignet. Gut als Ferienlektüre geeignet.
Lena-Lotte Fröhlich
Juma Kliebenstein: „Der Tag, an dem ich cool wurde“, erschienen im Oetinger-Verlag für 12,95 €, 255 Seiten, ab 10 Jahren, ca. 11,10 € als englisches Taschenbuch

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